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Einmal in die Antarktis und zurück – mit großem Medieninteresse

Von Sophia F. (Jg. 11) und Melanie Nickel

Diesen Mittwoch nahm die Klasse 5c gemeinsam mit dem Nachhaltigkeitsprofil des 11. Jahrgangs unter der Leitung von Frau Schilling am Bildungsprojekt „Globales Klassenzimmer“ teil. Das Besondere: Eine Live-Übertragung per Videocall, das die Antarktis und den Klimawandel anschaulich näherbrachte.

Im Rahmen dieses Projekts segelt die Klimaaktivistin Luisa Neubauer gemeinsam mit Wissenschaftler*innen und weiteren Expert*innen für insgesamt einen Monat auf dem Forschungsschiff Malizia Explorer in die Antarktis. Von dort aus gaben sie nun Live-Unterrichtsstunden, zu denen sich neben unserer Schule etwa 1200 weitere Schulklassen aus ganz Deutschland per Zoom zugeschaltet haben. Auch Boris Herrmann kam mal eben von der Atlantikküste aus live per Videokonferenz dazu und Checker Tobi moderierte das Ganze aus Deutschland. 

Die Veranstaltung stieß auf ein außergewöhnlich großes Medienecho. Mehrere Presse- und Rundfunkvertreter*innen begleiteten die besondere Unterrichtsstunde, filmten im vollen Klassenzimmer und führten Interviews mit unseren Schüler*innen. Das Ergebnis: Das Corvey war den ganzen Tag auf verschiedenen Kanälen zu hören und zu sehen. Unter anderem dabei NDR HH Journal, NDR Info, NDR 90,3, SAT.1 Regional, RTL Nord, der Instagram-Kanal der Schulbehörde sowie die Eimsbütteler Nachrichten. Unsere Schüler*innen verfolgten die Veranstaltung mit großer Aufmerksamkeit und beantworteten später die Fragen der Journalist*innen selbstbewusst und sehr professionell.

In dieser ganz besonderen digitalen Unterrichtsstunde ging es um das Leben und Forschen in der Antarktis, die Bedeutung der Ozeane sowie die Auswirkungen des Klimawandels. Dabei erklärte Luisa Neubauer unter anderem, wie Wissenschaftler die Gletscher untersuchen, wie sich Tiere wie Pinguine und Wale an veränderte Umweltbedingungen anpassen und warum dieser Kontinent für das globale Klima eine besonders wichtige Rolle spielt. Die Expedition vermittelte nicht nur Fachwissen, sondern machte durch authentische Berichte aus dem Eis auch die Verletzlichkeit der Erde deutlich.

Besonders spannend war die Möglichkeit, live Fragen zu stellen und direkt mit Forscher*innen und Aktivist*innen ins Gespräch zu kommen. Das Projekt zeigte eindrucksvoll, wie eng Wissenschaft, Umweltschutz und globale Verantwortung miteinander verbunden sind. Dank der modernen Technik ist diese andere Art von Unterricht möglich, bei der man Expert*innen hautnah selbst aus der Antarktis erleben und Fragen stellen kann.