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Umwelt- und Klima-AG

Corvey schützt das Klima!

Was wollen wir eigentlich erreichen?

Klimaschutz ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Es geht darum, die globale Erderwärmung auf eine Erhöhung von maximal 2 Grad Celsius zu begrenzen. Der Hamburger Senat hat mit dem Klimaschutzkonzept ein kommunales Programm entwickelt, das dazu aufruft, durch eigene Anstrengungen den CO2-Ausstoß der Stadt bis 2020 um 40 % (bezogen auf 1990) zu senken. Beginnend mit dem Basisjahr 2007 bedeutet das für unsere Schule eine Reduktion von 2 % pro Jahr und zwar von 387.213 kg (2007) auf 297.775 kg im Jahr 2020. Deshalb versuchen wir mit Maßnahmen zur C02-Reduktion einen Beitrag zum wirksamen und nachhaltigen Klimaschutz zu leisten. Doch wir denken noch weiter: unser langfristiges Ziel ist es, dass unsere Schule bis 2050 CO2-neutral ist.

Die Umwelt- und Klima-AG hat sich das Ziel gesetzt, dass die Schüler des Gymnasiums Corveystrasse aktiv Verantwortung für die Umwelt und das Klima übernehmen und insbesondere mit Maßnahmen zur CO2-Einsparung einen wirksamen Beitrag zum nachhaltigen Klimaschutz leisten.

Wie können wir unsere Ziele erreichen?

Wir sind Klimaschule!

Unsere Schulgemeinschaft arbeitet systematisch daran, die schulischen CO2-Emissionen zu reduzieren. Das Thema Klimaschutz findet zudem Einbindung in den Unterricht (Klimacurriculum) und es gibt einen konkreten Klimaschutzplan, der darlegt, wie die gesteckten Ziele kurz-, mittel- und langfristig erreicht werden sollen.

Wir nehmen Teil an dem Projekt „Fifty-Fifty“!

Licht aus, Fenster zu, Heizung herunterdrehen. Energie sparen ist ganz leicht. Und es wird belohnt. Das zeigt das Fifty/Fifty-Programm. Die Hamburger Schulen sparen Strom, Heizenergie und Wasser und sorgen dafür, dass möglichst wenig Abfall anfällt. Von den eingesparten Energie-, Wasser- und Entsorgungskosten erhält die Schule die Hälfte ausbezahlt. Für das Kalenderjahr 2015 wurden die Einsparungen unserer Schule mit einer Summe von 5214,70 Euro belohnt, die in Klimaschutzmaßnahmen investiert werden konnten.

Es gibt aber noch zahlreiche andere Maßnahmen an unserer Schule, die u. a. auf das Einsparen von CO2 ausgerichtet sind und im Verlauf des Schuljahres 2016/17 umgesetzt werden bzw. worden sind und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten:

Welche Klimaprojekte gibt es im Schuljahr 2016/17?

Zum einen sollen unsere jüngsten Klimaschützer des fünften Jahrgangs im schulinternen Workshop „Klimaschutz im Klassenraum“ lernen, wie man energiesparend ein gesundes Wohlfühlklima im Klassenraum schafft und ihr Wissen im Schulalltag anwenden. Zum anderen sollen die Klimaschützer der Jahrgänge 5 bis 8 mobile CO2-Messgeräte ausgeliehen bekommen, um den CO2-Gehalt in den Räumen überprüfen und unnötige Konzentrationsstörungen, Müdigkeit und Kopfschmerzen verhindern zu können.

Das Corvey hat sich in als Umweltschule in Europa beworben und zwar mit zwei Projekten: zum einen mit der Klimaschützerausbildung im Jahrgang 5, die von Frau Dr. Rosendahl und Herrn Haartje organisiert wurde und zum anderen mit der Teilnahme am LI-Fotowettbewerb zum Klimawandel im Jahrgang 10, der von Frau Peters im Fach Bildende Kunst  durchgeführt wurde.

Ganz im Sinne des ressourcenschonenden Umgangs werden im Schuljahr 2016/2017 Mehrwegbecher für heiße und kalte Getränke angeboten. Bei dem Verzicht auf Einwegbecher wird der Verbrauch an Einwegbechern im Mensa-Betrieb reduziert.

Von den fifty/fifty-Prämien und einer Sonderprämie von 1.000 Euro sind fest installierbare CO2-Ampeln für die naturwissenschaftlichen Fachräume angeschafft worden.

In diesem Schuljahr wird mit der Aktion „Dein Pfand fürs Klima“ das Recyclingsystem für Getränkeflaschen und Dosen an unserer Schule weitergeführt.

Zudem ist eine weitere energiesparende Maßnahme in der Umsetzung. Bisher gibt es innerhalb der meisten Gebäudetrakte im Bereich der Treppenhäuser und Vorräume keine Bewegungsmelder für die Lichtanlagen. Im Betrieb sind die Lichtanlagen durchgehend im Verbrauchsmodus, unabhängig davon, ob die Räumlichkeiten tatsächlich gerade in Nutzung sind oder nicht. Gerade an dieser Stelle kann durch den Einbau einer Bewegungssteuerung der Lichtverbrauch passgenau reguliert, der Energieverbrauch deutlich gesenkt, Energiekosten gespart und somit indirekt der CO2-Ausstoß der Schule zurückgefahren werden. Durch die Installation von Bewegungsmeldern wird zudem das Problem gelöst, dass nach dem Regelunterricht nicht ausgeschaltete Lichtanlagen zum Teil über lange Zeit, z. B. am Wochenende oder in den Ferien unnötig weiterlaufen. Die Effektivität der bedarfsgerechten Energienutzung lässt sich in Verbindung mit dem Einbau einer Helligkeitssteuerung deutlich erhöhen. Dadurch wird verhindert, dass die Lichtanlagen unnötigerweise in solchen Tageszeiten aktiviert werden, in denen natürliches Licht ausreichend vorhanden ist.

Im Zuge der Erweiterung des derzeitigen Fachcurriculums NWP wurde von Frau Richter und Herrn Fischer ein Modul mit dem Themenschwerpunkt „Klimawandel“ erarbeitet. Dieses Modul wird im Wahlpflichtbereich des Jahrgangs 10 im Fach NWP unterrichtet werden.

Wir treffen uns in der Regel vierteljährlich, also vier mal im Schuljahr, um Ideen zu Umweltprojekten und Klimaschutzmaßnahmen zu besprechen und umzusetzen. Weitere Unterstützung aus Lehrer-, Eltern- und Schülerschaft sind uns in der Arbeitsgruppe herzlich willkommen!

Wir arbeiten eng mit der Gesundheits-AG zusammen!

Bei Interesse kann Einsicht in unseren aktuellen Klimaschutzplan 2016 genommen werden.

Leitung Umwelt- und Klima-AG: Dr. Ricki Rosendahl